MyCSSMenu Save Document

Fotografie + Pixel
Fotografie ist eine Leidenschaft. Emotionen und Stimmungen einzufangen, Architektur, Landschaft und Personen im Bild festzuhalten - Bilder an man sich sonst nie wieder richtig erinnern könnte.

2008 habe ich begonnen mich ernsthaft mit Fotografie zu beschäftigen. Mit der Kamera den besonderen Moment festzuhalten, sei es in der Natur oder auf der Straße. Die Entwicklung zu einer persönlichen fotografischen Ausdrucksweise ist ein schwieriger Weg. Zuerst ausschließlich auf Landschaftsfotografie festgelegt, finde ich heute Architekturfotografie anspruchsvoller und herausfordernder. Im Gegensatz zur klassischen Architekturfotografie sehe ich die Architektur aus dem künstlerischen Blickwinkel. Es erfordert ein abstraktes Denken um Bildachsen, Linien, Dynamik und Licht in eine stimmige Bildsprache darzustellen.

„Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren.”   James Wayner

Die Grundlage der abstrakten Architekturfotografie besteht darin, etwas aus dem Zusammenhang zu nehmen und das Objekt in etwas anderes zu verwandeln. Ein vermeintlich unfertiges Bild, das in der Fantasie des Betrachters vervollständigt wird. Straßenfotografie betrachte ich als die anspruchsvollste Form der Fotografie. Sie zeigt das öffentliche Leben, ohne das Situationen arrangiert werden. Es kostet viel Überwindung die Komfortzone zu verlassen und fremde Personen aus unmittelbarer Nähe zu fotografieren. Wie sagte einst der Fotograf Robert Capa „Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, warst Du nicht nah genug dran.”

Zu meinen Lieblingsfotografen zähle ich unter anderem Ansel Adams, Henri Cartier-Bresson, Yousuf Karsh, Michael Kenna, Dorothea Lange, Annie Leibowitz, Vivain Maier, Thomas Mangelsen, Jim Marshall, Steve McCurry, David Muench, Irving Penn, Galen Rowell, Guy Tal, Jerry Uelsmann, Art Wolfe. Der Schritt zur anspruchsvolleren Fotografie ist nicht einfach, aber wenn man sich an grundlegende Regeln hält, wird man mit gelungenen Bildern belohnt. Die Fähigkeit, ein Bild zu gestalten, ehe man es aufnimmt, unterscheidet den erfahrenen Fotografen vom Anfänger.

Im Zeitalter der digitalen Bildretusche führt kein Weg an Lightroom oder Photoshop vorbei. Farbtöne, Kontrast und Schärfe entwickle ich, wie ich das Bild am Ende sehen möchte. Exposure Blending, Focus Stacking, Teiltonung, digitales Filmkorn, Dodge & Burn, LAB-Farbsättigung oder Bildschärfung einzelner Farbkanäle sind Teil des Bild-Workflows. Fotografie 1:1 umzusetzen, finde ich langweilig und entspricht nicht meiner Vorstellung von Kreativität.